Bedrohungen verstehen
Angriffsvektoren in AC- und DC-Ladeinfrastrukturen systematisch erfassen und ihre Folgen für Netz und Betreiber bewerten.
Forschungsprojekt · Teilvorhaben im Verbund LISA
Forschung an resilienten Sicherheitsmechanismen und digitalen Zwillingen für die nächste Generation bidirektionaler Ladeinfrastrukturen
EFRE-Programm 2021–2027 Thüringen · Vorhaben 2025 VFE 0080
Ladestationen sind längst vernetzte Systeme. Sie kommunizieren mit Fahrzeugen verschiedener Hersteller, mit Backend-Plattformen und zunehmend mit dem Stromnetz. Mit bidirektionalen Funktionen wie Vehicle-to-Grid und Vehicle-to-Home wächst ihr Nutzen, aber auch ihre Angriffsfläche.
Bestehende Protokolle wie OCPP und ISO 15118 bringen zwar Sicherheitsfunktionen mit. Für die neuen Szenarien fehlen aber ganzheitliche Schutzkonzepte und passende Prüfverfahren, besonders im industriellen Umfeld.
Im Verbundprojekt LISA entwickeln wir deshalb eine modulare Sicherheitsarchitektur für AC- und DC-Ladeinfrastruktur. Sie wird in digitalen Zwillingen simuliert, im Labor geprüft und mit einem mobilen Demonstrator unter realen Bedingungen erprobt.
Angriffsvektoren in AC- und DC-Ladeinfrastrukturen systematisch erfassen und ihre Folgen für Netz und Betreiber bewerten.
Digitale Zwillinge von Ladesystemen aufbauen, in denen sich Angriffe unter realistischen Lastbedingungen nachstellen lassen.
Eine Sicherheitsarchitektur entwickeln, die sich über eine Low-Code-Plattform auch in bestehende Ladesysteme integrieren lässt.
Lösungen in einem Compliance-Labor testen und mit einem mobilen Demonstrator direkt an Ladepunkten prüfen.
Ergebnisse veröffentlichen und in die Weiterentwicklung von Normen und Standards einbringen.
Das Projekt folgt einem Kreislauf aus Anforderungsanalyse, Modellierung, Laborvalidierung und Praxiserprobung.
Anforderungen und Angriffsszenarien sind wissenschaftlich beschrieben.
Ein erster Prototyp der Sicherheitsarchitektur liegt vor.
Testreihen mit simulierten Angriffen unter Last sind möglich.
Compliance-Labor und mobiles Analysetool sind im Einsatz.
Die Konzepte sind unter realen Bedingungen bewertet.
Die Ergebnisse sind veröffentlicht und begutachtet.
Erste Ergebnisse veröffentlichen wir hier im Laufe des Projekts.
Noch keine Veröffentlichungen. Dieser Abschnitt wird nach Erreichen der Meilensteine aktualisiert – mindestens jährlich vor dem Zwischennachweis zum 30. April. Nach jeder Aktualisierung werden datierte Screenshots erstellt.
Das Vorhaben „Forschung an resilienten Sicherheitsmechanismen und digitalen Zwillingen für die nächste Generation bidirektionaler Ladeinfrastrukturen“ wird vom Freistaat Thüringen gefördert und durch Mittel der Europäischen Union im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert.
Die Förderung erfolgt über die Thüringer Aufbaubank im Programm FTI-Thüringen TECHNOLOGIE (Thüringen Verbund), Vorhabens-Nr. 2025 VFE 0080. Laufzeit: 01.05.2026 bis 30.04.2029.
Mehr zum EFRE in Thüringen: www.efre-thueringen.de
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